Welcher Boden im Wintergarten - 7 Tipps für praktischen Fußboden
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Welcher Boden im Wintergarten – 7 Tipps für praktischen Fußboden

Boden im Wintergarten ist eine umfangreiche Frage. Um den besten und geeignetsten zu wählen, gibt es ein paar Aspekte zu erwägen. Zwar zählt der Typ des Wintergartens und, unter anderem was jemandem gefällt. Es ist vor allem eine Geschmacksfrage.

Welcher Boden passt zum Kalt- und welcher zum Warmwintergarten?

Ganz am Anfang der Wintergarten Planung erscheint die Frage der Wintergarten-Bestimmung und wo man diesen errichtet. In der Regel werden die Katlwintergärten auf der Terrassenboden aufgebaut. Sie benötigen keinen besonderen Bodenbelag. Fliesen sind perfekt ausreichend. Selbstverständlich kann man hier etwas anderes verlegen, doch nicht zu vergessen ist, dass sich nicht jeder Bodenbelag im kalten Wintergarten bewähren wird.  

Abhängig davon, ob der Kaltwintergarten frostfrei oder unbeheizt ist, als Übergangsraum oder vielleicht als Treibhaus fungiert und nicht zuletzt davon, welche Pflanzen man drinnen aufbewahrt, lässt sich, z.B. Holz oder Laminat ausschließen. Es sei denn, die Gewächse befinden sich auf speziellen Untersätzen. Während Besprühens kann passieren, dass hölzerner Boden nass wird, und demzufolge aufquillt.

Pflanzen benötigen auch hohe Luftfeuchtigkeit, was aus mehreren Gründen berücksichtigt werden sollte.

Warmwintergarten

Der Wintergarten ist für gewöhnlich Richtung Süden ausgerichtet. Wohnwintergärten sind sowohl von der Sonne beheizt als auch mit Heizung ausgestattet. Des Weiteren werden sie mit Klimaanlage, Beschattung, entsprechenden Möbeln und Beleuchtung ausgerüstet. Unentbehrlich ist die Belüftung, damit es nicht zur Schimmelbildung kommt. Sie sind auch gut wärmegedämmt. 

Im warmen Wintergarten bewähren sich alle Bodentypen. Zur Auswahl hat man Fliesen, Naturstein, Holzdielen sowie Parkett, Linoleum und Rigid Vinyl. In einem Wohnwintergarten fühlt man sich gemütlich, und die Inneneinrichtung verleiht das Ambiente von Wohligkeit. Dieser schaut stilvoll und mehr oder weniger ausgefallen aus, kann aber auch eine schlichte Optik aufweisen. Der Boden kann dazu beitragen, dass es besonders behaglich im Inneren ist.

Welche Bodenbeläge sollte man im Wintergarten vermeiden?

Vor allem sollte man im Wintergarten Teppiche vermeiden. Es ist keine gute Lösung aus diesem Grund, dass es zum einen oft eine höhere Luftfeuchtigkeit drinnen herrscht. Zum anderen fühlt sich zwar der weiche Teppich angenehm an, doch er ist schwer zu reinigen und verlangt mehr Pflege.

Teppich ist komfortabel, aber wie erwähnt, fällt es schwer aus ihm die Flecken zu entfernen. Des Weiteren eignet sich Kork für Wintergarten nicht, da dieser sich verzieht. Zum Schluss taugen keine Hölzer zum Wintergarten, die zum Dehnen neigen. Manche Holzarten schrumpfen bei Wärme und Feuchtigkeit, was man ebenfalls beachten sollte.

Holzboden für Wintergarten – elegant und fußwarm

Holzboden für Wintergarten - elegant und fußwarm

Man sollte robustes Holz wählen. Drüber hinaus ist die Qualität des Materials, Herstellung sowie Ausführung, d.h. Montage von Bedeutung. Holz ist ein natürlicher, nachwachsender Rohstoff, der völlig recycelbar ist. Es ist essenziell für alle naturbewussten Bauherren. Außerdem weist Holz lange Lebensdauer auf.

Holz ist fußwarm, deshalb kann man im Inneren ohne weiteres barfuß laufen. Holz strahlt ebenfalls Wärme aus. Es hat höhere Oberflächentemperatur als die anderen Materialien, wodurch es sich in solch einem Wintergarten wärmer anfühlt. Zudem gewinnt man den Eindruck, als ob man mit der Natur verbunden wäre.

Holzimprägnierung

Den Bodenbelag aus Holz sollte man richtig imprägnieren. Es beugt solchen unerwünschten Folgen vor, wie Verblassen, Aufquellen sowie, dass das Holz morsch oder spröde wird. Entsprechend imprägniertes Holz bewahrt seine Eigenschaften und erfreut das Auge über Jahre hinweg.

Es ist besser, den hölzernen Bodenbelag nicht zu lackieren. Stattdessen kann man sich fürs Ölen entscheiden. Lackierung lässt Feuchtigkeit nicht durch, aber das Holz ist nicht imstande zu atmen. Holz riecht wunderbar und es lohnt sich, diese Eigenschaft zu bewahren.

Der Lack ist außerdem ein deckender Anstrich, was sowohl Vor- und Nachteile hat. Es besteht die Möglichkeit, eine beliebige Farbe zu wählen. Andererseits ist die natürliche Maserung von Holz nicht mehr zu sehen. Geöltes Holz nimmt dagegen Feuchtigkeit auf und gibt sie wieder an die Raumluft ab, was die Klima verbessert.  

Fliesen bewähren sich hervorragend im Wintergarten

Fliesen können aus Zement, Terrakotta, Steingut oder Feinsteinzeug gefertigt werden. Die Bandbreite ist groß. Zu den wichtigsten Vorteilen zählt die Pflegeleichtigkeit von Fliesen. Sie sind auch gegen Feuchtigkeit unempfindlich. An dieser Stelle muss man sich aber daran erinnern, dass die Fliesen im Kontakt mit Wasser schlüpfrig sein können.

Deswegen braucht man rutschfeste Fliesen, um den Unfällen zu vorbeugen. Die Fliesen sind dafür geeignet, um die Pflanzen darauf zu stellen. Doch genau aus diesem Grund, dass nasse Fliesen gefährlich sind, sollten sie mit Rutschsicherheit versehen sein. Die vertragen gut hohe Luftfeuchtigkeit und Temperaturschwankungen.

Fliesen Designs im Wintergarten

Fliesen sind in verschiedensten Mustern vorhanden. Man kann damit den Raum sehr abwechslungsreich gestalten. Diverse Designs und Formen, dekorative Motive machen Fliesenboden nicht selten zu einer Augenweide. Es gibt auch Fliesen in Holzoptik oder solche, die Naturstein nachahmen. Man kann sich für mehrere Farben oder einen dezenten Farbton entscheiden, der in Kontrast mit den Auststattungstelementen stehen würde.

Rigid Vinyl als Boden für Wintergarten

Rigid Vinyl als Boden für Wintergarten

Die Trägerplatte von Rigid Vinyl wird aus Naturstoffen, darunter Kalkmehl oder Steinmehl gefertigt. Dieses Material ist ideal für Wintergärten und alle feuchte Räume geeignet. Des Weiteren ist oft die Trittschalldämmung schon integriert. Rigid Vinyl erinnert an Holz. Es ist modern. Das ansprechende Look wirkt nicht nur einladend, aber weist ja auch bestimmte gute Eigenschaften auf. 

Rigid Vinyl verträgt hohe Temperaturschwankungen aber ist im Gegensatz zu Fliesen fußwarm. Es beeinflusst gut die Raumklima und ist vollkommen wartungsfrei. Rigid Vinyl ist überdies leicht in der Montage. Dieses Material ist langlebig, strapazierfähig und umweltfreundlich.

WPC-Dielen für Wintergarten

WPC wird aus Holzfasern hergestellt. WPC bedeutet eine Verbindung von Holz und Kunststoff (Wood Plastic Composite), dass sowohl preisgünstig und pflegeleicht als auch robust ist und ästhetisch ausschaut. Man verwendet WPC ebenfalls für Zäune und andere Außenanlagen. Dielen aus WPC sind witterungsbeständig, in vielen Farben und Mustern verfügbar sowie zum tropischen Wintergarten geeignet. 

WPC-Dielen für Wintergarten sind eine gute Lösung aus mehreren Gründen. Sie ahmen das Holz nach und behalten lange den Anfangsfarbton, doch bei WPC-Dielen, die von schlechter Qualität sind, ist es nicht der Fall und sie schauen mehr wie minderwertiges Plastik aus. WPC-Dielen ermöglichen, den Wintergarten abwechslungsreich zu gestalten, indem sie in vielen Ausführungen verfügbar sind. 

Dank hoher Rutschfestigkeit taugen sie zum Wintergarten, ebenfalls, wenn dieser mit Pflanzen, die Besprühen benötigen, ausgestattet ist. WPC-Dielen sind resistent und langlebig, deshalb muss man sich keine Sorgen ums Auswechseln machen.  

PVC Bodenbelag für Wintergarten

Einst verwendete man für die Herstellung von PVC schädliche Weichmacher, darauf aber zurzeit verzichtet wird. Es gibt PVC von der Rolle. Es ist leicht selber zu verlegen, da man es lediglich zuschneidet, andrückt und trocknen lässt. Das PVC kann man verkleben, es ist aber nicht notwendig. Ohne Kleben legt man den PVC-Boden schwimmend im Raum aus. Dann schlägt leicht das Material Wellen. 

Linoleum im Wintergarten

Linoleum erfreute sich einmal großer Beliebtheit. Man verlegte es in der Küche und es bewährte sich bei den Büroflächen. Heutzutage wird das Linoleum wieder immer populärer. Linoleum ist elastisch und flexibel. Dank einer hohen Belastbarkeit eignet es sich, z.B. für Sporthallen. Linoleum besteht zum größten Teil aus erneuerbaren, natürlichen Rohstoffen wie Kork, Leinöl oder Naturharz. 

Obwohl Linoleum recycelbar ist, wird solch ein Bodenbelag nur selten ersetzt, da dieses Material sehr nachhaltig ist. Linoleumboden weist sehr gutes Feuchtigkeits- und Temperaturverhalten auf. Nicht ohne Bedeutung ist die Vielfältigkeit an Stilen und Gestaltungsmöglichkeiten von Linoleum. 

Das preisgünstige Linoleum kann designstark und schlicht oder elegant und etwas dekorativer aussehen. Es gibt diverse Farben und Muster, wodurch der Wintergarten mit Linoleumboden zu einem wohnlichen, bequemen und zugleich stilvollen Platz wird.  

Laminat – eignet sich Laminat für den Wintergarten?

Laminat taugt nicht besonders gut als Bodenbelag für den Wintergarten. Vor allem handelt es sich hier um die Tropen-Wintergärten. Es ist drinnen zu feucht fürs Laminat. Dieses passt am besten für Wohnwintergärten, die als Vergrößerung der Hausfläche und zusätzlicher Raum fungieren. 

Laminat gilt als eine Alternative zum Holz. Tropische Pflanzen oder Gewächse im Übermaß haben schlechten Einfluss auf dieses Material. Ebenfalls ist die Oberfläche davon ziemlich empfindlich, deshalb, um Risse zu vermeiden, sollten die Töpfe auf Rollbrettern oder anderen Untersätzen stehen. Wegen hoher Luftfeuchtigkeit kann sich Laminat werfen. Außerdem sollte man nur hochqualitatives Laminat verlegen. 

Bodenplatten aus Naturstein im Wintergarten

Bodenplatten aus Naturstein im Wintergarten

Bodenplatten aus Naturstein bewähren sich in jedem Wintergarten. Man kann drinnen Pflanzen züchten, so dass dieser vor allem zu diesem Zweck dient. Natursteine taugen auch zu Wohnwintergärten, die vielmehr an ein Wohnzimmer erinnern. Jeder Naturstein sieht anders aus und ist ein Unikat, der dem Innenraum einen einzigartigen Charakter gibt. Es besteht die Möglichkeit, damit den Fußboden im Wintergarten individuell zu gestalten.

Die beliebtesten Natursteine sind Granit, Marmor, Quarzit, Sandstein, Gneis. Natursteine kosten aber deutlich mehr als andere Alternativen. Doch, sie sind äußerst robust, belastbar und langlebig. Andererseits ist die Montage etwas kompliziert, da Schneiden und Verlegen hohe Anforderungen stellt. Naturstein ist auch schwerer als, z.B. Fliesen.

Wenn jemand darauf Wert legt, einen strapazierfähigen Boden für Jahre zu verlegen, ist Naturstein empfehlenswert. Entweder im klassischen oder modernen Design fesselt dieser den Blick.

Fußbodens für Wintergarten – worauf ist es zu achten?

Bei der Wahl des Fußbodens für den Wintergarten gibt es ein paar Aspekte zu beachten. Zum einen ist die natürliche Ausstrahlung von Bedeutung. Bodenbeläge, die gegen hohe Feuchtigkeit unempfindlich sind, eignen sich am besten. Im beheizten Wintergarten verbringt man viel Zeit, deshalb sollte der Bodenbelag an die Bedürfnisse angepasst sein und den Vorstellungen entsprechen.

Damit der Boden Wünsche und seine Aufgaben erfüllt, muss dieser nicht nur optisch ansprechend, ästhetisch und stilvoll ausschauen. Ideal bewähren sich robuste, beständige Materialien. Immer schon waren Fliesen angesagt. Ebenso gefragt ist Holz oder modernes Rigid Vinyl. 

Wichtig ist, dass der Boden mit der restlichen Hausfläche harmonisiert. Es ist vor allem der Fall bei Wohnwintergärten. Nicht zuletzt sollte man für Kaltwintergärten frostsichere Bodenbeläge wählen.

Fazit

Der Wintergarten wertet das Haus auf. Er tut das sowohl optisch als auch durch die Vergrößerung der Wohnfläche. Unerlässlich ist dabei der passende Bodenbelag. Einerseits kann man sich dafür entscheiden, den Wintergarten auf dem Terrassenboden zu errichten. Bei ganzjährigen Konstruktionen ist aber empfehlenswert, dass man Holzdielen, Massivparkett, Naturstein oder eine andere Alternative verlegt. 

Belastbarkeit sowie gutes Feuchtigkeitsverhalten des Bodens spielen eine wichtige Rolle.

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