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Außenbeschattung als effektiver Sonnenschutz für den Wintergarten

Jeder Wintergarten hat sie nötig: die Wintergartenbeschattung. Ohne sie ist ein Wintergarten der direkten Sonnenstrahlung ausgesetzt und heizt sich bei prallender Sonne sehr schnell auf.

Um den sogenannten Glashauseffekt zu vermeiden, kommen diverse Sonnenschutzvorrichtungen zum Einsatz. Grundsätzlich können sie in zwei Gruppen unterteilt werden: in solche, die innen und solche, die außen angebracht werden.

Da im Focus dieses Beitrags der wirkungsvolle Sonnenschutz steht, konzentrieren wir uns auf jene Varianten der Wintergartenbeschattung, die den besten Sonnenschutz bieten. Kurz gesagt, wir nehmen uns die Außenbeschattung vor.

Außenbeschattung vs. Innenbeschattung

Außenbeschattung vs. Innenbeschattung Beide Beschattungsarten spenden Schatten. Welche aber isoliert besser? Im Falle einer Innenbeschattung dringen die Sonnenstrahlen durch die Glasflächen in den Wintergarten hinein und erst dann stoßen sie auf eine Barriere in Form von diversen Sonnenschutzvorrichtungen.

Ein außen liegender Sonnenschutz hingegen reflektiert die Sonnenstrahlen noch vor der Glasfläche, sodass sie gar nicht erst auf die Scheibe treffen. Je nach der Art der Vorrichtung reflektiert eine Außenbeschattung etwa 70 bis 95 % der Sonnenstrahlen und hält somit einen großen Teil der Wärme draußen.

Wer also von seiner Wintergartenbeschattung nicht nur Schatten, sondern auch eine wirkungsvolle Wärmeisolierung erwartet, sollte sich für eine außen liegende Sonnenschutzvorrichtung entscheiden.

Beschattungsarten für außen

Beschattungsarten für außen Zu den meistgefragten Sonnenschutz-Systemen für den Wintergarten gehören: Markisen, Rollläden und Raffstore. Eine weitere Option stellen Sonnensegel dar – meistens sind sie über Terrassen vorzufinden, doch ab und zu werden Sonnensegel auch für Wintergärten eingesetzt. Im Folgenden nehmen wir uns die eben erwähnten Beschattungsvarianten einzeln vor.

Sonnensegel – ideal für Terrasse und geeignet für Wintergarten

Sonnensegel sind die optimale Wahl für diejenigen, die sich besser in einer hellen und nicht allzu verdunkelten Umgebung fühlen und die sich nicht gerne von der Außenwelt abschotten. Das Stofftuch wird einfach über dem Wintergarten gespannt. Auf diese Weise spendet es Schatten, ohne dabei die freie Sicht zu versperren und den Lichteinfall von den Seiten zu blockieren.

Sonnensegel gelten als die günstigste Art der Außenbeschattung. Sie werden aus Schmutz und Wasser abweisenden Stoffen gefertigt und sind in zahlreichen Farbvarianten sowie in diversen Formen erhältlich. Das Modell – ob jetzt quadratisch, dreieckig oder maßgeschneidert – können Sie somit Ihren individuellen Bedürfnissen anpassen. Was die Bedienung angeht, gibt es sowohl manuell bedienbare als auch elektrische Sonnensegel.

Nachteil: Mit einem Sonnensegel lässt sich der Lichteinfall kaum regulieren.

Markisen – Aufdachmarkise für Wintergarten

Markisen - Aufdachmarkise für Wintergarten Ähnlich wie Sonnensegel werden auch Wintergartenmarkisen aus wasserdichten Stoffen hergestellt. Das Farbsortiment ist dabei noch umfangreicher – während die meisten Sonnensegel in einfarbigen Ausführungen angeboten werden, kommen für Markisen auch gestreifte Stoffe zum Einsatz.

Der Stoff wird von einer Walze abgerollt – entweder manuell (z. B. mithilfe einer Handkurbel) oder, bei elektrischen Markisen, per Wandschalter oder Fernbedienung (wie die durch unsere Firma oft montierten Markisen von Lewens).

Eine Markise kann sowohl vollständig als auch teilweise auf- und zugefahren werden. Mit Markisen kann man ganz gezielt das Dach eines Wintergartens sowie auch all seine Wände abdecken. Somit lassen Markisen den Wintergarten in größerem Maße abdunkeln als dies bei einem Sonnensegel der Fall ist. Und – sie können ebenfalls als Sichtschutz genutzt werden.

Ein Nachteil: Wintergartenmarkisen sind windempfindlich und müssen bei windigem Wetter eingefahren werden.

Raffstore – robuste Jalousien für Außen

Raffstore - robuste Jalousien für Außen Raffstore funktionieren ähnlich wie Jalousien. Sie sind jedoch viel robuster und stabiler. Dank dessen dürfen sie auch bei stürmischem Wetter heruntergelassen bleiben.

Wie bei herkömmlichen Jalousien lassen sich die Lamellen eines Raffstores individuell und stufenlos einstellen. Und es sind eben diese beweglichen Lamellen, die den Raffstore zu einem wahren Meister in Sachen Lichteinfallregulierung machen.

Mit den verstellbaren Lamellen können Sie nicht nur den Lichteinfall spielend leicht regulieren – Sie können zudem Ihre Privatsphäre schützen und gleichzeitig eine gute Durchsicht nach außen bewahren, indem Sie einfach zwischen den Lamellen hindurchschauen. Keine andere Außensonnenschutzvorrichtung ist dermaßen flexibel!

Die Lamellen eines Außenraffstores werden meistens aus Aluminium gefertigt, obwohl Holz, Kunststoff und Stahl ebenfalls infrage kommen. Die Lamellen variieren in ihrer Breite (von etwa 50 bis 100 mm) und in ihrer Form. Jeder Lamellentyp – ob jetzt Flachlamellen, gewölbte Lamellen, S- oder Z-Lamellen – hat seine Vorteile.

Soll zum Beispiel das Lamellenpaket im eingefahrenen Zustand möglichst gering ausfallen, bieten sich Flachlamellen als die beste Wahl an. Wer sich hingegen richtige Abdunkelungsraffstore wünscht, sollte sich lieber für Z-Lamellen entscheiden, da sie dicht schließen und kein Tageslicht durchlassen. Die umfangreiche Auswahl an Raffstore-Modellen wird durch ein breites Farbsortiment ergänzt.

Selbstverständlich können Sie auch hier, wie bei den übrigen Sonnenschutzvorrichtungen, zwischen manuell bedienbaren und elektrischen Modellen wählen.

 

Rollläden für den Wintergarten

Rollläden für den Wintergarten

Ein Rollladen besteht aus Lamellen, die meist aus Metall, seltener aus Holz oder Kunststoff gefertigt werden. Doch anders als bei Raffstoren sind die Lamellen eines Rollladens nicht verstellbar.

Somit fällt die Möglichkeit, den Lichteinfall durch das Ausrichten der Lamellen zu regulieren, leider aus. Bestimmen, wie viel Tageslicht hineindringen darf, geht nur, indem Sie Ihre Rollläden vollständig oder lediglich teilweise runterziehen. Nicht verstellbare Lamellen haben noch eine weitere Folge: komplett geschlossene Rollläden ermöglichen keinerlei Durchsicht.

Nichtsdestotrotz weisen Rollläden zahlreiche Vorteile auf. Aufgrund ihrer robusten Konstruktion und der stabilen Bauweise schneiden sie in vielerlei Hinsicht viel besser als die übrigen Sonnenschutzvorrichtungen ab:

  • Rollläden bieten die wirkungsvollste Wärmedämmung – an sonnigen Tagen verhindern sie das Aufheizen und im Winter sorgen dafür, dass die Wärme drinnen bleibt.
  • Sie wirken nicht nur wärme, sondern auch schalldämmend.
  • Geschlossene Rollläden schützen vor Unwetter – starker Wind und heftiger Regen machen diesen stabilen Vorrichtungen nichts aus.
  • Sie erhöhen den Einbruchschutz. Neben den klassischen Rollläden gibt es übrigens auch besonders einbruchhemmende Ausführungen. Sicherheits-Rollläden verfügen über verstärkte Bauteile und sind in verschiedenen Widerstandsklassen erhältlich.
  • Rollläden ermöglichen eine komplette Verdunkelung sogar am helllichten Tag.

All diese praktischen Eigenschaften spiegeln sich auch im Preis wider – die Anschaffung von Rollläden ist kostspielig und ebenfalls die Montage erweist sich als ziemlich aufwendig. Dazu kommt noch, dass Rollläden relativ schwer sind.

Das macht die manuelle Bedienung etwas mühsam und spricht eher für eine Motorsteuerung, welche die Kosten zusätzlich erhöht.

Welche Art von Außenbeschattung ist die beste?

Welche Art von Außenbeschattung ist die beste? Eine eindeutige Antwort gibt es nicht – sie hängt schließlich von den individuellen Prioritäten der Winterhausbesitzer ab. Wenn es aber um die beste Wärmedämmung geht, steht die Antwort klar: Keine andere Vorrichtung schützt besser vor der Wärme als ein Rollladen. Man muss jedoch Folgendes beachten: Um effektiv zu isolieren, müssen Rollläden dicht geschlossen bleiben, wodurch sie den Lichteinfall komplett blockieren.

Sie wünschen sich eher einen anpassungsfähigeren Sonnenschutz? In puncto flexible Lichtregulierung sind Raffstore der unbestrittene Sieger. Sie sind zwar nicht mehr so robust wie Rollläden und dämmen den Lärm nicht mehr so effektiv, ihre Lamellen lassen sich dafür individuell ausrichten und erlauben es, den Lichteinfall sehr genau zu dosieren.

Falls es Ihnen hauptsächlich um Beschattung geht, wird auch eine Markise oder ein Sonnensegel Ihre Anforderungen erfüllen. Markisen bieten den größten Spielraum, was die Farbgebung betrifft und können – im Gegensatz zu einem Sonnensegel – ebenfalls als Sichtschutz dienen. Sonnensegel dagegen sind kostengünstiger.

Fazit: Jede Sonnenschutzart hat ihre Vorteile. Wir hoffen, Sie finden für Sie die richtige!

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