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Wohnwintergarten vs. Kaltwintergarten – welcher eignet sich für Sie besser?

Sie wünschen sich mehr Nutzfläche in Form eines an Ihr Haus angebauten Wintergartens, haben sich allerdings für einen konkreten Bautyp noch nicht entschieden? In diesem Beitrag erklären wir, wodurch sich ein Warmwintergarten von einem Kaltwintergarten unterscheidet.

Darüber hinaus decken wir die wichtigsten Vor- und Nachteile der beiden Bauarten auf. Alles, damit Ihnen die Wahl zwischen dem einen oder anderen Wintergartentyp leichter fällt.

Vorteilhafte Gemeinsamkeiten

Wintergarten einrichten

Wohn- und Kaltwintergarten weisen deutliche Unterschiede auf. Trotzdem haben sie einiges gemeinsam:

  • Egal, ob ein Kalt- oder Wohnwintergarten, jeder davon schafft für Sie zusätzliche Nutzfläche – einen vor Wind und Regen geschützten Raum mit freiem Blick auf die Außenwelt.
  • Ans Wohngebäude angebaute Wohn- und Wohnwintergärten wirken, wenn auch nicht gleich effektiv, auf das Gebäude isolierend. Die dämmende Wirkung betrifft sowohl die Lufttemperatur im Haus, als auch den Schall.

 

Die Hauptunterschiede: Beheizung, Isolierung, Bewohnbarkeit

Die Hauptunterschiede: Beheizung, Isolierung, Bewohnbarkeit

In einem Warmwintergarten, wie der Name schon verrät, ist es warm – und zwar das ganze Jahr über. Es ist der Heizung und der gesetzlich verordneten Isolierung zu verdanken. Sowohl die Glaselemente, als auch die Profile eines Warmwintergartens weisen eine hohe Wärmedämmung auf.

Einfachverglasung kommt hier nicht infrage. Für die notwendige Isolierung werden ausschließlich Doppelverglasungen oder sogar Dreifachverglasungen eingesetzt.

Ein mit Haus verbundener Wohnwintergarten ist nicht nur ein wahrer Wärmepuffer, der für Wohlfühltemperaturen im benachbarten Raum sorgt (im Winter kühlt der Nebenraum langsamer aus, im Sommer heizt er sich nicht so schnell auf), sondern auch ein effizienter Schalldämpfer (man schließt alle Öffnungen und schon werden die Geräusche von draußen deutlich leiser).

Wintergarten-Wohnung

So gut beheizt und so effektiv isoliert wie er ist, kann ein Warmwintergarten ganzjährig bewohnt werden – daher auch die andere Bezeichnung: Wohnwintergarten.

Ein Kaltwintergarten wird, wie die Bezeichnung bereits vermuten lässt, nicht beheizt und bleibt bei niedrigen Außentemperaturen kalt. Und da er ohne Beheizung auskommt, braucht er auch keine Isolierung und keine Mehrfachverglasung.

Dementsprechend sind Kaltwintergärten lediglich in den wärmeren Jahreszeiten bewohnbar. Daher wird derartige Anbau auch Sommergarten genannt

Glasanbau ohne Isolierung – was ist zu beachten?

Glasanbau ohne Isolierung - was ist zu beachten?

Zu beachten ist jedoch, dass auch ein Glasanbau ohne Isolierung und nur mit einer Einfachverglasung einen Übergangsbereich zwischen Haus und Außenbereich bildet.

Somit ist eine schalldämpfende Wirkung (obwohl nicht so effektiv wie im Falle eines Warmwintergartens) auch hier vorhanden.

Ein Sommergarten schützt zudem vor Regen und kaltem Wind, was sich positiv auf die Raumtemperatur im Bereich hinter dem Anbau auswirkt. Und nicht zuletzt erwärmt sich so ein nicht isolierter Wintergarten recht schnell alleine durch die Sonneneinstrahlung.

Das bedeutet, selbst wenn draußen ein Herbstwind tobt und ein kühles Wetter herrscht, jedoch hin und wieder die Sonne zwischen den Wolken hervorkommt, reichen diese Sonnenstrahlen, um die Lufttemperatur im Kaltwintergarten zu erhöhen. Alles dank dem sogenannten Glashauseffekt.

Es bleibt jedoch eine Tatsache, dass ein Kaltwintergarten im Winter unbewohnbar ist. Dennoch kann er genutzt werden! Als zusätzlicher Auslauf für Ihren liebten Hund oder Katze, Überwinterungsort für weniger empfindliche Pflanzen oder Lagerraum für Gartenmöbel, Fahrräder und Co.

Materialauswahl und Aufbau

Materialauswahl und Aufbau

Sowohl einen Kalt- als auch einen Warmwintergarten können Sie aus verschiedenen Baumaterialien fertigen lassen.

Der meistgefragte und ebenfalls von uns empfohlene Baustoff ist Aluminium. Es ist witterungsbeständig, pflegeleicht und wartungsarm. Zudem punktet Aluminium mit seinem geringen Gewicht und seiner hohen Stabilität – aufgrund dieser Eigenschaften ermöglicht Aluminium stabile und trotzdem schlanke Konstruktionen.

Zur Auswahl stehen auch weitere Baumaterialien: Kunststoff (günstig, jedoch nicht besonders stabil, eher für kleine Sommergärten geeignet), Holz (ökologisch, aber pflegeintensiv) und Holz-Alu-Kombinationen.

Es kommen noch Stahl-Konstruktionen zum Einsatz, doch nicht allzu oft, denn Stahl isoliert nicht gut und ist von Korrosion bedroht. Obwohl beide Wintergarten-Arten aus ähnlichen Materialien entstehen, gibt es zwischen ihnen erhebliche Unterschiede in puncto Aufbau.

Warm-Wintergarten verlangt spezielle Konstruktion

Ein warmer Wintergarten benötigt eine recht stabile und hochbelastbare Tragekonstruktion. Er muss außerdem strenge Bauvorschriften und Anforderungen hinsichtlich Energieeinsparung erfüllen.

Ein Fundament ist erforderlich sowie ein Anschluss ans zentrale Heizsystem oder Installation einer eigenen Heizung. Ebenfalls nötig: eine effiziente Belüftung. Da die Luft in einem isolierten Glasanbau einige Male pro Stunde gewechselt werden muss, erweisen sich per Hand bedienbare Lüftungssysteme als sehr lästig. Wer möchte schon, sich die ganze Zeit um die Lüftung kümmern?

Als die meist komfortable Lösung bietet sich hier eine mechanische Lüftungsanlage an, die über einen Temperatur- und Luftfeuchtigkeitsfühler automatisch gesteuert wird. Kurzgefasst: Zukünftige Wohnwintergarten-Besitzer müssen sich wohl gedulden und einige Baukomplikationen in Kauf nehmen.

Kaltwintergarten hat leichtere Konstruktion

Alldem gegenüber fällt der Aufbau eines Kaltwintergartens relativ unkompliziert aus. Typisch für die Sommergärten ist ihre leichte Bauweise. Die Konstruktion ist für gewöhnlich einfach zu montieren (sie benötigt nicht mal ein Fundament). Auch Heizungen und Lüftungsanlage fallen aus.

Baugenehmigung – wann ist sie nötig?

Baugenehmigung – wann ist sie nötig?

Was in einem Bundesland keine spezielle Erlaubnis braucht, kann in anderem Bundesland genehmigungspflichtig sein. Deswegen, noch bevor man mit der Planung loslegt, gilt es die rechtlichen Voraussetzungen zu klären. Und zwar unabhängig von dem ausgewählten Bautyp.

  • Für den Bau eines Wohnwintergartens ist in der Regel eine Bauerlaubnis erforderlich. Erst recht, wenn er beheizt und ans Haus gebaut werden soll. Nicht selten wird auch das Einverständnis der Nachbarn, bzw. der Eigentümergemeinschaft verlangt.
  • Ein Kaltwintergarten muss in den meisten Fällen nicht genehmigt werden. Und dennoch lassen Sie sich lieber bei dem zuständigen Amt über die Vorschriften informieren. Sollten Sie doch eine Genehmigung liefern, bekommen Sie diese höchstwahrscheinlich ohne größeren bürokratischen Aufwand.

Der Preis: Welcher Wintergartentyp ist günstiger?

Der Preis: Welcher Wintergartentyp ist günstiger?

Der Aufbau eines Wohnwintergartens kostet wesentlich mehr als die Anschaffung eines unbeheizten und unisolierten Anbaus. Dabei geht es nicht nur um höhere Anschaffungskosten, zu denen man übrigens noch die Investitionskosten in Heizgerät und Lüftungsanlage dazurechnen muss.

Besitz eines Warmwintergartens wirkt sich auch auf die laufenden Ausgaben aus. Heizung, Klimaanlage, motorisches Lüftungssystem – das alles verursacht zusätzliche Betriebskosten. Die meisten Wohnwintergarten-Besitzer meinen jedoch, ein Wohnwintergarten ist es wert!

Sie fürchten, ein Wintergarten könnte eine etwas zu kostenaufwendige Investition werden? Bestellen Sie dann einen Wintergarten aus Polen! Auf diese Weise müssen Sie auf hohe Qualität nicht verzichten und dennoch sparen Sie Geld.

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